Wussten Sie schon...?

dass der Nuturschutzbund Deutschland, kurz NaBu genannt, auf den Turm unserer  Neuen Marienkirche ein Auge geworfen hat? Das hat folgenden Grund: Er bietet Unterschlupf für gefiederte Gäste. Eberhard Herrmann vom Nabu hat uns von einer Aktionen berichtet, die sich mit diesem Umstand befasst. Auch wir möchten in Teilen auf unserer Homepage berichten:


Erkundung von Dohlen, Mauerseglern und Turmfalken in Süßen

Seit vielen Jahren beherbergen die Süßener Kirchen und die Grausche Mühle interessante gefiederte Gäste. Es sind Zugvögel dabei auf die wir uns jedes Jahr freuen. Im Mai wurden diese von Menschenhand geschaffenen Biotope in einer Führung mit Eberhard Herrmann erkundet.

Eberhard Herrmann erklärte auf dem Weg zu den unterschiedlichen Schauplätzen die Besonderheiten und Eigenarten der gefiederten Gäste, die sich in der Neuen Marienkirche (Dohlen), Ulrichskirche (Turmfalken) und der Grauschen Mühle (Mauersegler, Dohlen) in Süßen eingenistet haben.

Der Nistkasten an der Nordseite des Glockenturms in der Neuen Marienkirche wird von einem Dohlenpaar genutzt, das in ihrem mit Zweigen und Geäst gepolsterten Nest aber nur zwei Küken hatte. Die Dohle sind sehr soziale Rabenvögel, sie leben meist in größeren Gruppen und bilden lebenslange monogame Paare. Mit Hilfe von Urban Eisele konnte im Turm der Neunen Marienkirche die Dohlenkinderstube fotografisch dokumentiert werden.

Die Ulrichskirche beherbergt in einem schmalen Turmfenster, auch auf der Nordseite des Turms, den spartanischen Horst eines Turmfalkenpaares, in dem aus sechs Eiern die Küken geschlüpft sind.

An der Grauschen Mühle hörte die Gruppe die Rufe der Mauersegler und sah, dass auch hier endlich die Sommergäste eingetroffen sind.

 

Wenn Sie weiteres Interesse am Leben unserer Gäste haben, oder überhaupt an der Natur interessiert sind, können Sie sich direkt beim Süßener NaBu informieren. Hier der Link dazu:  http://www.nabu-suessen.de/